Claude souverän in der DiGA-Entwicklung einsetzen.

Ein Intensivkurs für DiGA-Teams, die Claude in Entwicklung, Review und Dokumentation produktiv einsetzen wollen. Vier Nachmittage, an praxisnahen Beispielen, auf Wunsch mit eigenem Code. Im Fokus stehen Anforderungen, Risiken, Tests, Traceability und QMS-Anschluss.

Ablauf über vier Nachmittage

Vier Nachmittage live über Zoom, jeweils mittwochs 14–18 Uhr — Start: 23. September 2026. Vorab ein kurzes Onboarding, zum Kursabschluss einmalig eine 90-minütige Einzelsession je Firma.

Woche 1 · Mi 23.9.

Claude im DiGA-Projekt sauber aufsetzen

Projektkontext, Rollen und Arbeitsgrenzen, Datenschutz und der Rahmen für eine sichere Nutzung.

Details
  • Projektkontext und CLAUDE.md, die Projektanweisung für Claude im Repository
  • Rollen und Arbeitsgrenzen festlegen
  • Datenschutz und vertrauliche Informationen
  • Cloud-Optionen in Klartext, etwa Betrieb über Anbieterinfrastruktur oder Unternehmensumgebungen wie AWS Bedrock und Google Vertex AI
  • Grundregeln für die sichere Nutzung im Team
Woche 2 · Mi 30.9.

Entwicklungsarbeit im DiGA-Kontext strukturieren

Vom Plan zur überprüfbaren Änderung, mit Reviews, Tests und nachvollziehbaren Commits.

Details
  • Plan-Modus und sichere, schrittweise Änderungen
  • Reviews, Tests und Refactoring
  • nachvollziehbare Commits
  • Arbeit an praxisnahen Beispielen, auf Wunsch mit eigenem Code
  • eigene Projektausschnitte einbringen, wenn das gewünscht und intern freigegeben ist
Woche 3 · Mi 7.10.

Quality Gates automatisieren

Wiederholbare Prüfungen, die bei jeder Änderung mitlaufen.

Details
  • Hooks, automatische Prüfungen vor oder nach bestimmten Arbeitsschritten
  • CI/CD, automatisierte Prüf- und Auslieferungsprozesse
  • GitHub Actions, automatisierte Abläufe in GitHub
  • projektspezifische Regeln und Review-Logik
  • Tests, die auch Fehlerfälle und Grenzwerte abdecken
Woche 4 · Mi 14.10.

Dokumentation und Traceability vorbereiten

Entwicklung und Nachweise zusammenführen, sodass die Dokumentation mitläuft.

Details
  • Anforderungen, Risiken, Tests und Änderungen nachvollziehbar verbinden
  • technische Entscheidungen festhalten
  • Architektur-Dokumentation und SOUP-Liste, das Verzeichnis der Fremdsoftware-Bausteine
  • Zuarbeit zum Risikomanagement nach ISO 14971
  • Nachweise nachvollziehbar strukturieren und Antworten auf Audit-Fragen vorbereiten

Im Preis enthalten

  • Vier Live-Nachmittage inklusive Q&A, für bis zu drei Personen je Firma
  • Onboarding vorab mit Selbstlernmodulen und einer Live-Setup-Sprechstunde
  • 90-minütige Einzelsession je Firma
  • Arbeit an praxisnahen Beispielen, auf Wunsch mit eigenem Code
  • Keine Pflicht zur Offenlegung vertraulicher Inhalte
  • CLAUDE.md-Vorlage für Medizinprodukt-Repositories
  • Spezifikations-Vorlage orientiert an IEC 62304
  • Vorkonfigurierte Hook-Sammlung für Secret-Scan, gesperrte Bereiche und Pflicht-Checks
  • Checkliste und Dossier zu KI-Coding-Werkzeugen und regulatorischen Stolpersteinen
  • Formulierungsbausteine für Antworten auf Audit-Fragen, mit Playbook-Vorlage
  • Raum für projektspezifische Fragen
  • Aufzeichnungen aller Sessions
  • Teilnahmezertifikat als Kompetenznachweis für die QMS-Personalunterlagen

Die Ergebnisse

Im Kurs wird all das am eigenen Repository und QMS erarbeitet.

  • Routinearbeit delegierenSpec-Driven Development, also erst die Spezifikation, dann Plan und Umsetzung, sodass jede Änderung planbar und überprüfbar bleibt.
  • Effizienter ModelleinsatzDas passende Modell je Zweck, Gegenprüfung von Code durch ein Zweitmodell und sparsamer Token-Einsatz mit /clear, /compact und Subagenten.
  • Automatische PrüfungenHooks und die CI, etwa GitHub Actions, prüfen Stil, Tests und Sicherheit bei jeder eingereichten Änderung.
  • Fehler früh findenTests aus der Spezifikation, die über Unit-Tests hinausgehen und auch Fehlerfälle, Grenzwerte und das Zusammenspiel der Komponenten abdecken.
  • Doku und NachweiseKI unterstützt die regulatorische Dokumentation, von Anforderungen und Risiken bis zu nachvollziehbaren Änderungen und vorbereiteten Audit-Antworten.
  • Leitplanken für die KIFeste Projektregeln, Rollen und Deny-Regeln, zum Beispiel über eine CLAUDE.md, die das Modell nicht umgehen kann.
  • Regulatorischer RahmenEine KI-Richtlinie im QMS regelt den Einsatz der KI-Tools, dazu Cloud- und Datenschutzfragen mit EU-Optionen wie AWS Bedrock und Google Vertex AI.
  • Gemeinsamer Stand im TeamUnabhängig davon, wie unterschiedlich die einzelnen Personen starten, entsteht ein gemeinsamer und belastbarer Arbeitsstand.

Der DiGA-Kontext entscheidet über den Nutzen

Die meisten Entwicklungsteams kennen Claude und wissen, wie eine CLAUDE.md grundsätzlich funktioniert. Anspruchsvoll wird der Teil, der für Medizinprodukte gilt, also Anforderungen, Risiken, Datenschutz, Tests, Traceability und der Anschluss ans QMS.

Der Kurs setzt dort an, wo generische KI-Coding-Schulungen enden, bei der Verbindung aus Code, Medizinprodukteentwicklung, DiGA-spezifischem Betrieb und dokumentierbaren Entscheidungen.

Häufige Fragen

Nein. Der Kurs ist so aufgebaut, dass keine vertraulichen Codebestände offengelegt werden müssen. Die Arbeit erfolgt an praxisnahen Beispielen, auf Wunsch mit eigenem Code. Eigene Projektausschnitte können eingebracht werden, wenn das gewünscht und intern freigegeben ist.

Der Kurs benennt die benötigten Werkzeuge klar. Cloud-Optionen und mögliche Unternehmensanforderungen werden eingeordnet.

Ja, sofern ein gemeinsamer Blick auf Entwicklungsprozesse, Nachweise und Traceability gewünscht ist. Programmierkenntnisse sind für diese Rolle hilfreich, aber nicht zentral.

Für die technische Umsetzung sollte mindestens eine Person mit Entwicklungszugang teilnehmen. Produkt, Regulatory und QM profitieren vor allem von Workflow, Nachweislogik und Entscheidungsstruktur.

Ein projektnahes Claude-Setup, ein strukturierter Entwicklungsworkflow, erste Quality Gates und eine nachvollziehbare Dokumentationslogik.

Nein. Der Kurs bereitet keine Zertifizierung vor und gibt keine Audit-Garantie. Er hilft, technische Arbeit nachvollziehbarer zu strukturieren und Nachweise besser vorzubereiten.

Ja. Der Preis gilt für bis zu drei Personen je Firma.

Termine werden separat kommuniziert. Die Landingpage nennt nur das Format.

Ja, über den bestehenden Kaufprozess. Die Rechnung weist die Umsatzsteuer aus.

Die Gap-Analyse hilft, den passenden Einstieg und konkrete Einsatzfelder zu klären.

Claude im DiGA-Entwicklungsalltag produktiv machen

Vier Nachmittage, live online, an praxisnahen Beispielen, auf Wunsch mit eigenem Code. Im Fokus stehen Setup, Workflow, Quality Gates und nachvollziehbare Dokumentation.

Erst Gap-Analyse prüfen

Weitere Angebote

Intensivkurs Claude für DiGA-Hersteller

1.899 €

zzgl. MwSt

Regulatorische Gap-Analyse Claude für DiGA

799 €

zzgl. MwSt

Individuelle Beratung

250 €

zzgl. MwSt · wird bei Beauftragung angerechnet

Gratis Checkliste: KI-Tools regulatorisch integrieren

Eine kompakte Checkliste, worauf es bei der regulatorischen Integration von KI-Tools in der DiGA-Entwicklung ankommt.

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